Reittherapie für Kinder

Weil echte Entwicklung Beziehung braucht.

Heilung beginnt dort, wo Worte nicht mehr reichen

Ganzheitliche Reittherapie mit Herz und Haltung

Die Reittherapie ist weit mehr als Reiten. Sie ist ein ganzheitlicher, tief wirkender Prozess, der Körper, Geist und Seele anspricht – sanft, respektvoll und individuell.

Bei uns im Therapiezentrum Kleinkahler Bachmühle begleiten wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit vielfältigen Herausforderungen.
Dabei steht immer der Mensch im Mittelpunkt – und das Pferd als feinfühliger, nonverbaler Therapeut an seiner Seite.

Unsere Reittherapie richtet sich unter anderem an Menschen mit:

  • ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen oder Entwicklungsverzögerungen
  • Traumatischen Erfahrungen oder Bindungsstörungen
  • Ängsten, Depressionen oder psychosomatischen Beschwerden
  • Ess- oder Schlafstörungen, Zwangserkrankungen oder emotionaler Instabilität
  • Stress, Burn-out oder Lebenskrisen
Stefan Köhler

Warum das Pferd?

Pferde reagieren unmittelbar, ohne zu bewerten. Sie nehmen Körpersprache, innere Zustände und Stimmungslagen auf feinstem Niveau wahr. Diese Fähigkeit macht sie zu echten Spiegeln und sensiblen Wegbegleitern. In der Reittherapie laden sie zur Regulation ein: zur Beruhigung, zur Aktivierung – je nachdem, was das Gegenüber braucht.

Schon die rhythmische Bewegung beim geführten Reiten kann beruhigend auf das Nervensystem wirken und emotionale Blockaden lösen. Die Nähe zum Tier schafft Verbindung – oft da, wo menschliche Kontakte als überfordernd oder unsicher erlebt werden.

Für Kinder: Sicherheit und Orientierung

Kinder erleben bei uns eine klare, achtsame Struktur, die ihnen Halt gibt. Das Pferd bietet einen stabilen Bezugspunkt – ohne Anforderungen, aber mit Wirkung. Durch Pflege, Führen oder gemeinsames Bewegen entsteht Vertrauen. Ängste können abgebaut, Selbstbewusstsein aufgebaut und soziale Fähigkeiten spielerisch gestärkt werden.

Auch die motorische Entwicklung wird gezielt gefördert – etwa bei Gleichgewichtsstörungen, muskulären Auffälligkeiten oder Koordinationsproblemen. Dabei arbeiten wir immer individuell, angepasst an die Persönlichkeit und das jeweilige Thema des Kindes.

Für Erwachsene: Reflexion, Loslassen, Neubeginn

Auch Erwachsene profitieren von der therapeutischen Arbeit mit dem Pferd. In stressbelasteten Lebensphasen, bei Erschöpfung oder nach Verlusten eröffnet das Tier einen Zugang zur eigenen Innenwelt – jenseits von Sprache und Analyse.

Das Pferd bewertet nicht – es ist einfach da. Es fordert Präsenz, Klarheit und Ehrlichkeit. Wer sich darauf einlässt, erlebt oft eine tiefgehende Veränderung in kurzer Zeit. Auch Themen wie Selbstwert, Grenzsetzung oder Körperwahrnehmung können sehr behutsam bearbeitet werden.

Ob vom Boden aus oder im Sattel: Die Reittherapie ist kein Reitunterricht, sondern ein fein abgestimmter Prozess zwischen Mensch, Tier und Therapeut. Dabei geht es nicht um Leistung, sondern um Wahrnehmung, Regulierung und Entwicklung.

Unser therapeutischer Rahmen

  • Individuelle Einzelförderung nach ausführlichem Erstgespräch
  • Zertifizierte therapeutische Begleitung mit PFK-Ausbildung
  • Speziell geschulte, ruhige Ponys
  • Geschützter Raum auf dem Gelände der Kleinkahler Bachmühle
  • Natur als Teil des therapeutischen Prozesses

Die Reittherapie kann punktuell (z. B. in Krisenzeiten) oder regelmäßig über einen längeren Zeitraum in Anspruch genommen werden.
In vielen Fällen ist auch eine Kombination mit weiteren Angeboten wie Trauerbegleitung, Schulfittraining oder Kreativförderung möglich.

Stefan Köhler

Warum Pferde?

Pferde urteilen nicht. Sie hören zu – mit ihrem Herzen.
Sie spiegeln Stimmungen, schaffen Nähe ohne Worte und fördern Vertrauen auf tiefster Ebene.
Bei uns stehen Beziehung, Wertschätzung und echte Begegnung im Mittelpunkt – ganz ohne Leistungsdruck.